Tutorial 4: Ein digitales und maschinell ausführbares V-Modell für das Model-Based Systems Engineering komplexer Systeme mit Entwurfssprachen

Raum Heisenberg I

Tutorialgeber:

  • Stephan Rudolph, Felix Löser, Universität Stuttgart, Fakultät für Luft- und Raumfahrt und Geodäsie, Institut für Flugzeugbau
  • Roland Weil, Marius Riestenpatt gen. Richter, Dennis Kaiser, Julian Borowski, Ingenieurgesellschaft für Intelligente Lösungen und Systeme mbH

Kurzzusammenfassung: Das Systems Engineering und der Entwurf komplexer Systeme ist meist von Wissensinseln, Datensilos und der Fragmentierung von Software und Prozessen geprägt. Dies liegt u.a. daran, dass der Informationsfluss im Entwurf komplexer Systeme über viele Disziplinen, Unternehmen sowie Systeme mit Subsystemen verteilt ist. Infolgedessen ist ein robuster, reibungsloser und effizienter Austausch von Daten zwischen verschiedenen Softwarewerkzeugen sehr oft schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

Das Tutorial zeigt auf, wie die gewünschte digitale Konsistenz, Interoperabilität und Durchgängigkeit aller Informationsflüsse entlang des Produktlebenszyklus (PLC) mit Hilfe sogenannter graphenbasierter Entwurfssprachen und einem zugehörigen Entwurfscompiler garantiert werden kann. Hierfür kommen in graphenbasierten Entwurfssprachen abstrakte Ontologien zum Einsatz, die als Thesaurus dienen und von einem zugehörigen Entwurfscompiler in ausführbare Simulationsmodelle übersetzt werden können. Dies ermöglicht die digitale Umsetzung eines maschinell ausführbaren V-Modells des Model-Based Systems Engineering (MBSE).

Die zugrundeliegende Theorie und digitale Umsetzung wird anhand zweier größerer Beispiele, des Entwurfs des FIRE-SAT Satelliten und des Entwurfs eines Rennwagens der Formula Student der Saison 2022 ausführlich demonstriert, erläutert und diskutiert.

Begrenzung auf: 80 Teilnehmer

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